Urteil Nr. 21 - Kreisspielleiter Ost WN

30.07.2018
Finanziell: Ja
Betrag: 300 €
Urteil gegen den Spieler Patrick Kall

Der Spieler K. des ASV Sembach erhält gemäß Kostenordnung B 1.5 wegen unsportlichem Verhalten eine Strafe in Höhe von 300.- Euro. Weiterhin wird er nach Rechtskraft des Urteils für 3 Meisterschaftsspiele gesperrt.
Begründung:
Im Meisterschaftsspiel der Kreisklasse Ost des ASV Sembach gegen die TSG Kaiserslautern 6 spielte der Spieler Kall gegen eine 14 jährige Spielerin der TSG.
Während des Spieles kam es zu unsportlichem Verhalten und „aggressiven Sticheleien“ des Herrn Kall gegenüber der Schülerin.
Als er vom Vater des Mädchens auf sportliches Fair Play hingewiesen wurde, beleidigte er diesen im Beisein des Mädchens und weiterer Kinder (u.a. ein 8 jähriger Schiedsrichter). Hierzu liegen von verschiedenen Seiten Stellungnahmen vor.
In seiner Stellungnahme gibt der Sportkamerad an, zwar mit einem Ausspruch „die Fresse halten“ geantwortet zu haben, eine Beleidigung bestreitet er.
Weiterhin gibt er an, sich entschuldigt zu haben, was im Laufe des Verfahrens jedoch durch keinen der Beteiligten bestätigt werden konnte.
In seiner Stellungnahme bietet er dem Verband eine Spende für die Jugendarbeit an. Von einer tiefgreifenden Einsicht fehlt jedoch jede Spur.
Dem Verband dann eine Spende anzubieten für dieses Fehlverhalten und die dazu fehlende Einsicht, grenzt aus Sicht des Präsidiums an eine weitere Beleidigung. Es führt das Engagement im Bereich der Jugend und die Verinnerlichung der Ziele zum Kindeswohl „Ad absurdum“! Aufgrund der in der Satzung ausdrücklich festgelegten Aufgabe (§ 2, Absatz 5) wird der Rahmen der vorgegebenen Strafe auf dieses Strafmaß festgelegt.
Gegen das Urteil sind die in der Rechts- und Kostenordnung vorgegebenen Rechtsmittel statthaft. Hierbei sind die Fristen zu wahren.

Jürgen Wissing
Kreisspielleiter Ost WN
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